Autor*innen: Florian Bürger, Prof. Dr. Christiane Kugler | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 23.03.2016 | DOI: 10.3936/1335
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Abstract
Das Delir ist eine häufige Komplikation im Rahmen von stationären Krankenhausaufenthalten. Verlängerte Liegedauer, erhöhte Mortalität sowie bleibende kognitive und körperliche Einschränkungen können Folgen sein. Die Analyse von vier internationalen Leitlinien und der aktuellen Literatur wurde als Basis für die Entwicklung einer Pocketcard als Entscheidungshilfe für Pflegende genutzt, welche die nicht-pharmakologischen Interventionen für Patienten mit Delir unter Angabe der Qualität der Praxisempfehlung, basierend auf dem Evidenzniveau, darlegt. Die Evidenz für die angegebenen Interventionen ist verbesserungsbedürftig. Interventionen fokussieren primär die Versorgung von Menschen mit hyperaktivem Delir, für den häufigeren hypoaktiven Verlauf werden wenige Maßnahmen aufgeführt. Dennoch konnte mit der Pocketcard ein Instrument zum Einsatz evidenzbasierter Interventionen im klinischen Alltag entwickelt werden.
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