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Das Verständnis von Reizüberflutung im Kontext psychischer Störungen. Ergebnisse einer Delphi-Studie

Autor*innen: Stefan Scheydt, Sabrina Laimbacher, Aline Wenger, Prof. Dr. Ian Needham   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 19   |   Heft: 6   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 07.06.2016   |   DOI: 10.3936/1343


Abstract

In der Psychiatrie werden häufig Maßnahmen zum Umgang mit Reizüberflutung angewendet. Reizüberflutung kann allerdings als sehr unspezifisches Konzept bezeichnet werden, das es zu Konkretisieren gilt. Ziel der Studie war es, den Themenbereich einzugrenzen und ein erstes auf klinischer Expertise beruhendes Begriffsverständnis von Reizüberflutung im deutschsprachigen Raum zu generieren. Als Methode wurde die Delphi-Methode zur Konsensfindung innerhalb eines Experten-Panels gewählt. Innerhalb der Delphi-Studie konnte zu einigen wichtigen Aspekten Konsens gefunden werden. Es konnten einige Symptome von und Maßnahmen zum Umgang mit Reizüberflutung beschrieben werden. Dennoch herrscht in mancher Hinsicht, wie bspw. definierende Kennzeichen von Reizüberflutung, weiterhin Unklarheit. Weitere Forschung innerhalb des Themengebietes ist notwendig, um das Konzept zu spezifizieren und ein transparentes sowie einheitliches Verständnis von Reizüberflutung im psychiatrischen Kontext zu erhalten.


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