Autor*innen: Prof. Dr. Hilko Holzkämper | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 05.10.2016 | DOI: 10.3936/1350
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Abstract
Die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Die demographische Entwicklung lässt ein weiteres Marktwachstum erwarten. Die Anbieter haben die Kapazität in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet, wobei gleichzeitig viele veraltete Pflegeheime geschlossen wurden. Da das Angebot in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als die Nachfrage und die Nachfrage sich strukturell wandelt, stellt sich die Frage, welche Strategien aus Sicht der Anbieter dauerhaft erfolgversprechend sind? Offensichtlich ist, dass in der stationären Pflege erhebliche Größenvorteile realisiert werden können, mithin ist ein Trend hin zu Pflegeketten sinnvoll. Infolge der in einigen Regionen zu erwartenden Überkapazitäten, wird ferner ein durchgängiges strategisches Marketingkonzept, mit der Schaffung einer Corporate Identity sowie einer gezielten Kundensegmentierung und -selektion, unverzichtbar. Schließlich erfordert der Nachfragewandel eine Differenzierung des Angebots mit spezialisierten und ergänzenden Dienstleistungen, wie z.B. eine Spezialisierung auf bestimmte Krankheitsbilder, wie Demenzerkrankungen oder Alzheimer, welche spezielle Pflegemaßnahmen erfordern, und darüber hinaus nach Intensität der Betreuung differenzierte Formen betreuten Wohnens, generationenübergreifende Wohnprojekte oder Senioren-, Demenz-WG’s sowie innovative Kooperationen mit der Möglichkeit einer medizinischen Spezialisierung oder besonderer Reha-Angebote.
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