Autor*innen: Anita Agstner, Dr. Franco Mantovan | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 12.10.2016 | DOI: 10.3936/????
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Abstract
Brustkrebs ist der häufigste maligne Tumor bei Frauen und betrifft etwa eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens (Biglia et al. 2010). Eine Operation ist in der Regel die erste Behandlung bei invasivem Brustkrebs (Yurek, Farrar & Andersen 2000). Art und Ausmaß des Eingriffs hängen vom Stadium des Karzinoms und vom Alter der Patientin ab (Dempke, 1998). Das Ziel dieser narrativen Literaturübersicht ist es, anhand von empirischen Studien bei Brustkrebspatientinnen den Einfluss der Brustrekonstruktion auf Sexualität und Körperbild zu überprüfen. Fünf Studien wurden in diese Arbeit eingeschlossen. Die Studienergebnisse zu den sexuellen Erfahrungen von Frauen nach Brustrekonstruktion sind unterschiedlich; manche Frauen berichten von positiven Erfahrungen und andere von negativen. Das Körperbild ist bei Frauen nach Brustrekonstruktion deutlich positiver als bei Frauen mit Mastektomie ohne Brustrekonstruktion und Frauen mit Brusterhaltung wiesen ein deutlich positiveres Körperbild auf als Frauen mit Brustrekonstruktion. Wichtige Faktoren, die die Entscheidung für eine Brustrekonstruktion mitbedingen, sind ein jüngeres Alter, das Gefühl, unattraktiv zu sein und das Bedürfnis, sexuell aktiv zu sein. Für das Behandlungsteam ist es wichtig zu wissen, dass eine kompetente Beratung für die postoperative Anpassung an die Rekonstruktionschirurgie und für die Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Operation förderlich ist (Ditsch et al. 2013).
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