Autor*innen: Sabine Pieniak | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 20 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 09.02.2017 | DOI: 10.3936/1487
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Abstract
Trotz vorhandener Beratungsund Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Demenzerkrankten ist deren Nutzung aufgrund zahlreicher Barrieren nur gering. Es existieren personenbezogene Barrieren, wie negative Einstellungen und Erwartungen, und angebotsbedingte Hürden, wie Qualitätsmängel. Zu den am häufigsten beschriebenen Barrieren zählen eine fehlende Bedarfseinschätzung, die Angst vor einer Stigmatisierung sowie die Ablehnung des Demenzerkrankten. Die Tatsache, dass die Barrieren schon seit Jahrzehnten bestehen und bis heute noch nicht beseitigt wurden, lässt darauf schließen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Beseitigung der Barrieren bzw. zur Förderung einer Inanspruchnahme nicht ausreichend wirken. Eine der gewichtigsten Barrieren, die in der Literatur beschrieben werden, ist die Unkenntnis der pflegenden Angehörigen über bestehende Angebote. Es sind Maßnahmen erforderlich, die einen wirksamen Wissenszuwachs über vorhandene Beratungsund Entlastungsangebote sowie deren Zugang und Nutzen erreichen. Zugangsfördernde Faktoren, wie z. B. Niederschwelligkeit, Legitimierung, Vertrauensaufbau, Wertschätzung und Professionalität erleichtern den Zugang und fördern eine Inanspruchnahme.
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