Autor*innen: Prof. Dr. André Fringer, Magdalena Hilfiker, Dr. Stefan Ott, Cornel Schiess, Sabrina Fehn, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 20 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 30.03.2017 | DOI: 10.3936/1513
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Abstract
Hintergrund: Zur Evaluation von Palliative Care sind deutschsprachige Assessmentinstrumente notwendig. Aktuell existieren zwei englischsprachige Skalen, um das Verhalten in der Praxis sowie die Umsetzungsschwierigkeiten in Bezug auf Palliative Care im Alltag zu erfassen. Ziel der Studie war es, die beiden Instrumente zu übersetzen, inhaltlich zu validieren und zu testen. Methodik: Eine Vorund Rückübersetzung durch unabhängige Übersetzer fand statt. N=21 Fachpersonen bewerteten die inhaltliche Relevanz der übersetzten Instrumente in einer Delphi-Runde. Es erfolgte eine Ermittlung des Content Validity Index und des Kappa-Koeffizienten, ebenso eine Testung der adaptierten Instrumente in einer Vorstudie mit n=94 Pflegefachpersonen. Ergebnis: Die „Palliative Care Praxisumsetzungsskala“ (PCPU) ergab bezüglich des „Scale Content Validity Index/Average Method“ (S-CVI/Ave) einen nicht zufriedenstellenden Wert von 0. 74. Beim „Palliative Care Herausforderungsassessment“ (PCHA) war der S-CVI/Ave-Wert von 0. 82 zufriedenstellend. Schlussfolgerung: Die Bewertung ergab, dass beide Instrumente vollständig sind und in der Praxis zum Einsatz kommen können. Jedoch besteht die Notwendigkeit, die PCPU-Skala inhaltlich zu prüfen und weiterzuentwickeln.
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