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Psychische Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeitenden in Langzeit-Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke. Vorteile ambulant betreuter Demenz-(Pflege-)Wohngemeinschaften gegenüber segregativen Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege

Autor*innen: Prof. Burkhard Werner, David Leopold   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 21   |   Heft: 9   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 26.09.2018   |   DOI: 10.3936/1583


Abstract

Nachdem eine Pilotstudie im Jahr 2010 in Demenz-Wohnbereichen (DWBs) von Altenpflegeheimen und in ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaften (DWGs) große Differenzen hinsichtlich des Anteils psychisch belasteter Mitarbeitender (DWBs: 57%; DWGs: 26%) und des Anteils psychisch Beanspruchter unter ihnen (DWBs: 55%; DWGs: 33%) ermitteln konnte, wurde 2017 in einer deutschlandweiten repräsentativen Stichprobe ein fast gleiches Ergebnis erzielt: psychische Belastung (DWBs: 58%; DWGs: 29%); psychische Beanspruchung (DWBs 51%; DWGs: 35%). Weitere zwölf belastungsrelevante Aspekte weisen ebenfalls in fast allen Bereichen die Mitarbeitenden in DWBs deutlich häufiger als belastet aus als die in DWGs. Unterschiede der Einrichtungstypen hinsichtlich einrichtungsbezogener Merkmale (Infraund Bewohnerstruktur) sowie soziodemografischer Variablen der Mitarbeitenden können diese Differenzen kaum erklären.


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PFLEGE BELASTUNG BEFRAGUNG DEMENZ BETREUUNG VERGLEICH EINRICHTUNG ALTENPFLEGE WEITERBILDUNG
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