Autor*innen: Kathrin Bernateck, Prof. Dr. Heidrun Herzberg | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 18.12.2018 | DOI: 10.3936/1620
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Abstract
Ausgehend von der Idee des Bürger-Profi-Pflege-Mix’ im ländlichen Raum zeigt der Beitrag professionelle Mentalitätsmuster als förderliche oder blockierende Einflussdimensionen. Auf Basis von 50 Expert*inneninterviews wurden vier Orientierungsmuster rekonstruiert: Falltypus 1 zeigt ein traditionelles Berufsverständnis (Kontrolle und Konvention; familiäre Dimension). Typus 2 steht für eine sozial sensible Pflege (Verantwortung, Interesse). Typus 3 basiert auf professioneller Reflexivität. Falltypus 4 charakterisiert ein ökonomisch dominiertes Berufsverständnis (Macht, Einfluss, Effektivität). Besonders die Typen 2 und 3 bergen ein hohes Potenzial für die Umsetzung neuer Netzwerke und diesbezügliche Entwicklung des Professionsverständnisses. Dazu werden konkrete Fortbildungsund Modernisierungsperspektiven benannt.
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