Autor*innen: Jürgen Maier, Rahel Naef, Martin R. Fröhlich, Dr. Elke Steudter | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 08.11.2019 | DOI: 10.3936/1672
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Abstract
Angehörige von Patient/innen mit Subarachnoidalblutung (SAB) auf der Intensivstation sind durch langanhaltende Unsicherheit emotional stark belastet. Die Kommunikation mit Pflegefachpersonen gibt ihnen Sicherheit. Wie sie die Kommunikation erleben und ob sich das mit der Zeit verändert, ist kaum erforscht. Ziel dieser Studie ist, vertieft zu verstehen, wie Angehörige die Kommunikation mit Pflegefachpersonen im Verlauf der Behandlung erleben. Die neun Interviews mit drei Angehörigen wurden mithilfe der interpretierenden Phänomenologie ausgewertet. Die Teilnehmenden erleben die Kommunikation mit Pflegefachpersonen auf der Beziehungsund Handlungsebene. Angehörige möchten sorgfältig informiert werden und zuverlässiges Handeln erfahren. Kommunikation gelingt, wenn die Familiensituation individuell berücksichtigt wird und Angehörige passende Unterstützung erfahren. Wichtig ist die individuelle Interaktion in der Akutund Aufwachphase der Patient/innen sowie die kontinuierliche pflegerische Betreuung über einen längeren Zeitraum, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Angehörigen orientiert. Pflegefachpersonen haben es in der Hand, ob Angehörige die Kommunikation als unterstützend erleben oder nicht.
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