Autor*innen: Ursina Gujan-Wieland, Uta Grosse, Dr. Veronika Waldboth | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.02.2020 | DOI: 10.3936/1715
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Abstract
In Schweizer Akutspitälern werden immer mehr ältere, multimorbide Patientinnen und Patienten mit einem hohen Unterstützungsbedarf versorgt. Die Befähigung von Betroffenen sowie deren Angehörigen zum Umgang mit der Krankheit im häuslichen Umfeld wird zur zentralen Aufgabe von Pflegefachpersonen. Angehörige, welche in die häusliche Pflege involviert sind, fühlen sich in den Spitalaustritt mangelhaft einbezogen und erleben dadurch Belastungen, wenn die Pflege ihre Aufgabe nicht erfüllt. Ziel dieser Studie war es, die Herausforderungen von Pflegefachpersonen beim Einbezug der Angehörigen in den Austrittsprozess aus dem Spital und ihren Umgang mit Herausforderungen zu untersuchen. Mittels Fokusgruppeninterviews, welche inhaltsanalytisch ausgewertet wurden, konnten Praxisimplikationen abgeleitet werden. Ein interprofessionelles Konzept zur Austrittsplanung sowie die Umsetzung von familienzentrierter Pflege können Pflegefachpersonen unterstützen, den Bedürfnissen von Angehörigen besser gerecht zu werden.
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