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Ausbildungserleben von PflegeschülerInnen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Pflegepraxis und Konsequenzen für die Pflegepädagogik

Autor*innen: Roland Hanisch   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 2   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 24.02.2017   |   DOI: 10.3936/30000-1432


Abstract

Die Unvereinbarkeit von Patientenorientierung und Wirtschaftlichkeit hat Folgen für die Pflegeausbildung. Auszubildende gelten in der Pflegepraxis vor allem als Arbeitskraft. Sie finden eine Patientenignorierung vor, die ihrer ursprünglichen Idee von Pflege – Menschen zu helfen – entgegensteht. Ihre Persönlichkeitsentwicklung wird vernachlässigt, sodass die geforderte Handlungskompetenz nicht umfassend erlangt werden kann; inwieweit, zeigt eine Analyse von Handlungskompetenz bezogen auf die Problemstellung: Es werden Teilkompetenzen bestimmt, die unter den gegebenen Bedingungen kaum erlangt werden können oder zur Bewältigung moralischer Konflikte benötigt werden. Ein Transfer dieser Erkenntnisse in das pädagogische Handlungsfeld zeigt auf, wie die Förderung dieser Kompetenzen gelingen kann und wie der Widerspruch zwischen normativen und ökonomischen Anforderungen und die damit verbundene individuelle Konfliktbewältigung zum Ausgangspunkt für Bildungsprozesse gemacht werden können.


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