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Durchlässigkeit HF-FH gestalten – Kompetenzen nachweisen

Autor*innen: Ursina Baumgartner   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 20   |   Heft: 2   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 24.02.2017   |   DOI: 10.3936/30000-1417


Abstract

Der Trend nach Zunahme an Versorgungsleistungen im Gesundheitswesen wird aufgrund der demographischen, epidemiologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung verstärkt. Diplomierte Pflegefachpersonen mit einem Hochschulabschluss könnten dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken und zu einer qualitativ hochstehenden Versorgung beitragen. In 15 Transferberichten von Studierenden Bachelor of Science (BSC) in Pflege wurde untersucht, in welchem Ausmass die Studierenden die beruflichen Abschlusskompetenzen Bachelor nach dem Referenzmodell CanMEDS aufzeigen. Das Ergebnis zeigt: Sie erfassen Gesundheitseinbrüche schneller (Rolle Expert/in). Sie kommunizieren fachlich fundiert (Rolle Kommunikator/in). Sie integrieren Angehörige als Ko-Produzierende in die Gesundheitsversorgung (Rolle Health Advocate). Sie steuern den Pflegeprozess evidenzbasiert (Rolle Professionsangehörige). Sie sind in der Lage, Berufsangehörige und Lernende zu beraten (Rolle Lernende und Lehrende) und übernehmen fachliche Führungsverantwortung in den Teams (Rolle Teamworker/in). Damit zeigen sie, dass das Fachhochschulstudium einen deutlichen Mehrwert für die direkte Gesundheitsversorgung und Patientensicherheit in allen Settings bringt.


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