Autor*innen: Désirée Gisch, Heike Lange | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 20 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 23.05.2017 | DOI: 10.3936/30000-1426
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Abstract
Die generalistische Pflegeausbildung an Hochschulen bietet die Chance, ein möglichst breites Einsatzprofil der Pflegefachkräfte zu sichern. Gleichzeitig zeigen pflegerische Organisationen einen wachsenden Bedarf an akademisierten Pflegefachkräften. Das Ziel der Studie bestand darin, Empfehlungen für Stellenbeschreibungen auszusprechen. Die teilnehmenden Pflegedirektionen und Geschäftsführungen (n=10 Akutpflegeinrichtungen; n=11 Langzeitpflegeeinrichtungen) des Kooperationsnetzwerks einer Hochschule in Deutschland wurden mittels leitfadengestützten Experteninterviews im Zeitraum April bis Juli 2014 befragt. Die Ergebnisse wurden mithilfe der inhaltlich strukturierenden Analyse nach Mayring aufbereitet. Evidenzbasiertes Arbeiten wird im Praxisfeld Pflege als wichtig erachtet. Zudem ist eine einbis zweijährige Berufserfahrung unabdingbar für eine mögliche anschließende Spezialisierung. Die Erstellung einer Stellenbeschreibung hängt von den strukturellen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Organisationen ab. Eine wechselseitige Akzeptanz zwischen Bachelorabsolventen der Pflege, „traditionellen“ Pflegefachkräften, Pflegedirektoren und Geschäftsführungen wird als grundlegende Voraussetzung für eine effektive Zusammenarbeit betrachtet.
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