Autor*innen: Doreen Krug, Sebastian Koch | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 06.03.2018 | DOI: 10.3936/30000-1475
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Abstract
Das Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich im Wandel. Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt implizieren eine quantitative Ausweitung und qualitative Veränderungen der gesundheitlichen Versorgungsbedarfe. Damit verändern sich Aufgaben und Handlungsfelder aller Gesundheitsberufe. Neben neuen fachlichen Kompetenzen gewinnt die Fähigkeit zur interprofessionellen Zusammenarbeit an Bedeutung. Ziel dieser Studie ist eine repräsentative Erhebung der Einstellung der Auszubildenden aus den Bereichen der Gesundheitsund Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege zum interprofessionellen Lernen. Diese repräsentative Querschnittstudie untersucht die Bereitschaft zur Interprofessionellen Ausbildung von Auszubildenden (n = 133) des Ausbildungszentrums für Gesundheitsfachberufe der Martin-Luther-Universität Halle/Saale auf Basis der Readiness for Interprofessional Learning Scale (RIPLS). Ergebnis der Befragung ist eine hohe Bereitschaft für Interprofessionelle Lehre. N = 111 (83, 3%) Auszubildende möchten gemeinsam mit Angehörigen anderer Gesundheitsberufe lernen. N = 98 (73, 7%) Auszubildende befürworten eine interprofessionelle Projektarbeit. Die Ergebnisse zeigen eine wichtige Basis für eine weitere Implementierung interprofessioneller Lehre in die Ausbildung der Gesundheitsund Krankenbzw. Kinderkrankenpflege.
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