Autor*innen: Christoph Keller, Alexander Huwe | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 21 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 21.12.2018 | DOI: 10.3936/30000-1701
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Abstract
Mit dem Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) am 01. 01. 2014 und der Ausbildungsund Prüfungsverordnung (NotSan-APrV) 2013 wurde ein neues Berufsbild, das des Notfallsanitäters, in Deutschland implementiert. Das Gesetz überträgt der Berufsgruppe neue, sehr umfangreiche Befugnisse – von der medizinischen Erstversorgung von Notfallpatienten bis hin zu ausgewählten lebensrettenden Maßnahmen der Heilkunde. Die Anforderungen an das noch neue Berufsbild sowie die Umsetzung in der Ausbildung von Notfallsanitätern stellt die jeweiligen Lernorte Schule und Praxis (Lehrrettungswache / Leitstelle und Krankenhaus) und ihre beteiligten Akteure (Lehrkräfte, Praxisanleiter, Praxisbegleiter) vor neue Herausforderungen. Im Kontext der Lernortkooperation verlangt es beispielsweise nach der Entwicklung bzw. Etablierung von didaktischen Instrumenten, mit denen berufliche Handlungskompetenzen am jeweiligen Lernort erworben, gefestigt oder weiter entwickelt werden können. Eines dieser Instrumente sind im Sinne der Lernortverknüpfung von Schule und Praxis reflexive Lernaufgaben für die Lernfeldbasierte Notfallsanitätervollzeitausbildung. Zum Instrument der Lernaufgaben lässt sich anmerken, dass durch die Nutzung von Lernaufgaben die Verzahnung der Lernorte Schule, Lehrrettungswache und Klinik ermöglicht und intensiviert werden kann. Für die Lernenden hat diese Methode zur Anbahnung von Beruflichen Handlungskompetenzen einen Mehrwert, wenn entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden und die Lernenden bei der Gestaltung im Fokus bleiben.
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