Autor*innen: Sebastian Koch, Stefan Riedel, PD Dr. Gero Langer | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 22 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 20.05.2019 | DOI: 10.3936/30000-1722
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Abstract
Unter dem Begriff der Akademisierung wird die in den letzten Jahrzehnten stattfindende berufsqualifizierende Entwicklung in den Gesundheitsfachberufen verstanden. Darüber hinaus umfasst der mit der Akademisierung verbundene Prozess der wissenschaftlichen Disziplinierung auch den Aufund Ausbau von Forschung und damit die Entwicklung von wissenschaftlichen Karrierewegen. Über die Intention (Verhaltensabsicht) nichtärztlicher Mitarbeiter in der präklinischen Notfallund Rettungsmedizin ist bisher noch wenig bekannt. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnittsstudie die Intention eines akademischen Studienganges zum Notfallsanitäter1 mittels Fragebogen bei 1. 585 nichtärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfallund Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben. Die Daten wurden deskriptiv mit IBM SPSS Statistics Version 22 ausgewertet. In der Studie gaben 781 (49, 7? %) der Studienteilnehmer an, dass für die Entwicklung ihres Berufsbildes ein akademischer Studiengang zum Notfallsanitäter nützlich wäre. Des Weiteren gaben 672 (42, 4? %) Studienteilnehmer an, einen akademischen Studiengang zum Notfallsanitäter zu absolvieren, wenn es diesen geben würde. Die in dieser Studie erzielten Ergebnisse bestätigen die positive Intention (Verhaltensabsicht) nichtärztliche Mitarbeiter in der präklinischen Notfallund Rettungsmedizin zur Absolvierung eines akademischen Studienganges zum Notfallsanitäter. Die unterschiedliche akademische Ausrichtung derzeitiger akademischer Studiengänge zum Notfallsanitäter ist hierbei kritisch zu diskutieren.
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