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Akademische Hebammenlehrer in Bonn Vom kurfürstlichen Leibarzt zum preußischen Professor (1777-1828)

Autor*innen: Walter Bruchhausen   |   Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 22.12.2015   |   DOI: 10.3936/docid203047


Abstract

Die Professionalisierung des Hebammenberufs ging auch mit der Anbindung von zuerst Prüfung und dann Ausbildung an akademische Einrichtungen einher. Der Beitrag zeigt am Beispiel der drei aufeinander folgenden Bonner Ausbildungsstätten für das südliche Rheinland um 1800 – erst kurfürstliche Akademie und Universität, dann französisches Lycée und schließlich preußische Universität – wie sich die akademische Etablierung der Geburtshilfe als zunehmend eigenständiges Fach auf die Hebammenausbildung auswirkte – nämlich als Ausgrenzung. Obwohl sich an der neuen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn erstmals ein Professor praktisch wie wissenschaft lich ausschließlich der Geburtshilfe widmete, waren die Hebammenschulen in Koblenz und Köln angesiedelt, beide damals ohne Universität.


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