Autor*innen: Dr. Birgit Seemann | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 22.12.2015 | DOI: 10.3936/docid203065
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Abstract
Die Sozialgeschichte der vom Nationalsozialismus vernichteten deutsch-jüdischen Pflege ist, trotz Hilde Steppes Pionierarbeit (1997), bis heute ein Forschungsdesiderat. Noch zu leistende Einzelstudien zu ihren Biographien, Institutionen, Netzwerken und Themen in ausgewählten Städten und Gemeinden könnten Fragen hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Gemeinwesen, ihrer Beziehungen zur nichtjüdischen Pflege und ihrer Verortung in der regionalen Erinnerungsarbeit nach der Schoah klären. Basierend auf den bisherigen Ergebnissen des Forschungsprojekts http: //www. juedische-pflegegeschichte / http: //www. jewishnursinghistory. eu der Frankfurt University of Applied Sciences stellt der Beitrag ein Frankfurter Krankenund Pflegeheim vor, in dem das Judentum bewusst gelebt wurde: das Gumpertz´sche Siechenhaus (1888-1941).
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