Autor*innen: Mag. Martina Hiemetzberger, Monika Loicht | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 22.12.2015 | DOI: 10.3936/docid203080
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Abstract
Dieser Beitrag behandelt die Rolle der Pflege in der Zeit des Nationalsozialismus, die in der gegenwärtigen Pflegeausbildung fest verankert ist. Ziel dieses Projekts war eine vertiefende Auseinandersetzung der Auszubildenden mit der Euthanasie während der NS-Zeit. Die methodische Aufarbeitung der Thematik fand mittels Exkursionen zu Gedenkstätten und Museen sowie theoretischem Unterricht statt. Ergänzt wurde das Programm durch einen Workshop im österreichischen Parlament. In der Abschlussphase wurden von den Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse und Erfahrungen in einer Schülerzeitung verschriftlicht. Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, den Auszubildenden die Komplexität von sozialer Gerechtigkeit und deren Grenzen aufzuzeigen und erfahrbar zu machen. Dies soll zukünftige Pflegepersonen dazu befähigen eine professionelle Pflegebeziehung zu vulnerablen Menschen aufzubauen und eine respektvolle und würdevolle Betreuung leben zu können.
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