Autor*innen: Gollner, Prof. Dr. E.; Graf, N.; Schnabel, F. | Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 1 | Seiten: 107 bis 114 | Erscheinung: 07.01.2020 | DOI: 10.3936/30000-1826
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Abstract
Die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen in Organisationen des Gesundheitswesens, im Speziellen in Krankenhäusern und ähnlichen stationären Einrichtungen, ist in der Zukunft eine zentrale Herausforderung im Gesundheitswesen. Erkenntnisse aus der Neurobiologie zeigen, dass eine fordernde, gleichwohl aber unterstützende betriebliche Unternehmenskultur ein hochrelevanter Faktor ist, der beachtlich die Leistungsdynamik der Mitarbeiterinnen beeinflusst. Demnach kann eine gesundheitsförderliche Führung als zentrales Element und entscheidender Erfolgsfaktor für Krankenhäuser in der Mitarbeiterinnenakquise gesehen werden. Konkret zeigen empirische Studien von Stadler & Spieß (2005), dass Führungskräfte auf allen Ebenen durch ihr tägliches Handeln die Gestaltung der Arbeitsund Rahmenbedingungen sowie durch ihre Vorbildfunktion direkt und indirekt das Wohlbefinden, die Gesundheit sowie die Motivation und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen beeinflussen. Bislang existierten, zur Erklärung der organisationalen „Readiness“ eines Unternehmens in Hinblick auf gesunde Unternehmenskultur, nur wenige empirische Arbeiten. Aufgrund dieser Lücke soll im vorliegenden Beitrag, auf Basis eines ganzheitlichen Modells zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, welches auf Ergebnissen mehrjähriger Forschungstätigkeit eines Teams der Fachhochschule Burgenland basiert, Ansätze zur Entwicklung einer gesunden Unternehmenskultur vorgestellt werden. Dieses zeichnet sich vorrangig durch die Berücksichtigung implementativer Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements aus und wurde vor allem auf Basis empirischer Ergebnisse aus Organisationen des Gesundheitswesens entwickelt.
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