Autor*innen: Kolling, H. | Zeitschrift: Geschichte der Pflege, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 83 bis 87 | Erscheinung: 13.11.2020 | DOI: 10.3936/docid207065
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Abstract
Das Rote Kreuz in Deutschland kann auf eine lange Tradition zurückblicken, wurde in Württemberg doch schon 1863, also noch im Gründungsjahr des Internationalen Roten Kreuzes in Genf, mit dem Württembergischen Sanitätsverein im damaligen Königreich die erste nationale Rotkreuzgesellschaft gegründet. Maßgeblich daran beteiligt war der Stuttgarter Pfarrer und promovierte Theologe Christoph Ulrich Hahn (1805-1881), seit 1859 Mitglied der Zentralleitung des Württembergischen Wohltätigkeitsvereins, der am 14. Oktober 1863 in Stuttgart den Schweizer Geschäftsmann und Humanisten Jean Henry Dunant (1828-1910), den Begründer der Genfer Konvention sowie der Internationalen Rotkreuzund Rothalbmond-Bewegung, kennengelernt hatte. Nachdem er im Auftrag des Württembergischen Wohltätigkeitsvereins an der historisch bedeutsamen Konferenz vom 29. Oktober 1863 in Genf teilgenommen hatte, gründete Hahn am 12. November 1863 den „Württembergischen Sanitätsverein zur Pflege verwundeter und erkrankter Soldaten zu Felde“.
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