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Prävention berufsbedingter Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch Peer Education bei Beschäftigten im Berufsfeld Pflege

Autor*innen: Graupner, I.; Siewert, M.; Goetzke, B.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 23   |   Heft: 1   |   Seiten: 20 bis 31   |   Erscheinung: 05.02.2021   |   DOI: 10.3936/1776


Abstract

Für die nachhaltige Sicherung einer ergonomischen Arbeitsweise zur Prävention von Rückenbelastungen im Berufsfeld Pflege wurde in den Jahren 2015 bis 2017 ein Peer-Education-Programm konzipiert, erprobt und evaluiert. Das Ziel war es, Beschäftigte zu qualifizieren, die ihr Expertenwissen in ergonomischen Arbeitsweisen auf kollegialer Ebene teilen, ihre Überzeugungen zur Umsetzung einer ergonomischen Alltagsroutine vermitteln und langfristig eine betriebliche Präventionsstrategie unterstützen. Die Ergebnisse zeigen, dass die vermittelten Inhalte die Teilnehmenden gut auf ihre Tätigkeit als sogenannte „Innerbetriebliche Praxisexperten (w/m)“ (IP) vorbereiten. Das Kollegium kennt ihre Aufgaben und hat deren Beratung im Arbeitsalltag bereits in Anspruch genommen. Handlungsbedarf für die Tätigkeit der IP besteht bei der Unterstützung und „Rückendeckung“ durch die Führungskräfte. Diese sind gefordert, bereits vor Schulungsbeginn geeignete betriebliche Strukturen zu schaffen, die IP in die Unternehmensstrukturen einzubinden und ihre Tätigkeit fortwährend zu fördern.


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