Autor*innen: Prof.Dr. Lauterbach, A. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 2 | Seiten: 69 bis 70 | Erscheinung: 06.04.2021 | DOI: 10.3936/docid210482
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Abstract
Es gilt als „chic“ in der Pflegewissenschaft, sich Methoden und Verfahren der klassischen Naturwissenschaften nicht nur anzunähern, sondern diese auch kritiklos zu übernehmen. Ein Beispiel dafür erlebte ich kürzlich in einem Telefonat: Ein Doktorand rief mich mit folgender Frage an: „Wie hoch ist denn der Impact-Factor der Pflegewissenschaft? Wir dürfen nur noch in Journals publizieren, deren Impact Factor höher als 1 ist!“. Seit einigen Jahren nehmen wir mit unseren Zeitschriften am Verfahren nicht mehr teil – und ich möchte gerne erläutern, warum. Der Impact Factor (IF) oder genauer der Journal Impact Factor (JIF), ist eine errechnete Zahl, deren Höhe den Einfluss einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift wiedergibt. Er dient zum bibliometrischen Vergleich verschiedener Zeitschriften und gibt an, wie häufig im Durchschnitt ein in dieser Zeitschrift veröffentlichter Artikel von anderen wissenschaftlichen Artikeln pro Jahr zitiert wird. Die Formel zur Berechnung lautet: Zahl der Zitate im Bezugsjahr auf die Artikel der vergangenen zwei Jahre geteilt durch die Zahl der Artikel in den vergangenen zwei Jahren.
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