Autor*innen: Linka, E.; Staudacher, D.; Spirig, R. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 23 | Heft: 3 | Seiten: 56 bis 67 | Erscheinung: 21.05.2021 | DOI: 10.3936/11900
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Abstract
Mitarbeitende des mittleren Managements der Pflege übernehmen die wichtige Funktion der „Change Agents“ in Veränderungsprozessen. Dies erfordert ihrerseits ein hohes Maß an Commitment bezüglich Change-Prozessen. Wie Leadership und changebezogenes Commitment zusammenhängen, ist im Pflegebereich bisher kaum untersucht. Diese qualitative Studie geht der Frage nach, wie Personen des mittleren Managements in der Pflege die Führung in Veränderungsprozessen erleben und wie sie ihr Commitment in Bezug auf Change beschreiben. Die inhaltsanalytische Auswertung von zehn Einzelinterviews ergab, dass das Erleben der Führungspersonen durch Agieren in Widersprüchen und durch den „Spagat“ zwischen Patientenversorgung und Führung geprägt ist. Hohe Selbstführungskompetenz, Partizipation, genügend Handlungsspielraum, Empowerment sowie vertrauensvolle Führungsbeziehungen sind zentrale Faktoren, die changebezogenes Commitment begünstigen.
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