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Kritik und Kritisierbarkeit des pädagogischen Mainstreams in der Professionalisierungsdebatte der Gesundheitsberufe

Autor*innen: Prescher, T.   |   Zeitschrift: Pädagogik der Gesundheitsberufe, Hungen   |   Jahrgang: 7   |   Heft: 3   |   Seiten: 217 bis 225   |   Erscheinung: 08.09.2021   |   DOI: 10.3936/30000-11965


Abstract

Die Professionalisierungsdebatte in den Gesundheitsberufen mit einer Ausrichtung auf einen kompetenzorientierten Unterricht ist mit der Novellierung des Pflegeberufegesetzes, des Notfallsanitätergesetzes und dem Gesetz über die Ausbildung anästhesieund operationstechnischer Assistentinnen im vollen Gange. Sowohl Vertreter der Wissenschaft als auch Lehrerinnen an den Berufsfachschulen für Gesundheitsberufe verfolgen im akademischen Diskurs und in der praktischen Schulentwicklung einen kompetenzorientierten Lernkulturwandel. Dabei werden scheinbar unhinterfragt gängige pädagogische Konzepte, Theorien und Modelle rezipiert und in Form von „Erfolgsprojekten“ in den dazugehörigen Fachzeitschriften rezipiert. Eine grundlagenund gegenstandstheoretische und vor allem kritische Auseinandersetzung fehlt. Dies führt zu einseitigen und konzeptionellen Unterscheidungen, ohne die innewohnenden sich daraus ergebenden Paradoxien näher zu betrachten.


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