Autor*innen: Wulff, H.J. | Zeitschrift: Geschichte der Pflege | Jahrgang: 2021 | Heft: 2 | Seiten: 68 bis 74 | Erscheinung: 30.11.2021 | DOI: 10.3936/docid228382
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Abstract
Kaum ein Beruf ist so auf einem Vertrauensverhältnis gegründet wie der zwischen professionell Pflegenden und Patient*innen. Waren Pflegende in der Geschichte des Films oft reine Funktionsund Hintergrundfiguren, wurden seit den 1970er Jahren in der Dramaturgie der Filme eine ganze Reihe von Pflegenden als Mörder*innen ihrer Patient*innen identifiziert und verurteilt. Die Fälle trafen auf intensives Interesse der Boulevardpresse und wurden schon früh auch im Reality-TV vorgestellt. Neuerdings entwickelt sich die „Killer-Nurse“ zu einem dramatischen Figurentypus, der sich vom Realitätsbezug gelöst und in Thrillerund Horrorgeschichten sowie in Psychodramen zu einer Genrefigur entwickelt hat. Pflegende Schwestern, die tatsächlich ihre furchtbaren Taten im Euthanasie-Kontext verübt haben, spielen in der Filmund weiteren Mediengeschichte der Pflegepersonen aber bis heute leider keine Rolle.
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