Autor*innen: Neugebauer, T.; Brzoska, P.; Wrona, K.; Yilmaz-Aslan, Y.; Hämel, K. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 24 | Heft: 4 | Seiten: 244 bis 252 | Erscheinung: 02.08.2022 | DOI: 10.3936/12104
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Abstract
Grundlage für eine interprofessionelle Primärversorgung, die Hausärzt_innen, Pflege-, Therapieund andere Gesundheitsberufe umfasst, ist eine gelingende Kommunikation. Ziel der Untersuchung ist es, subjektive Sichtweisen von Angehörigen unterschiedlicher Professionen auf fördernde und hindernde Aspekte der interprofessionellen Kommunikation in der Primärversorgung zu identifizieren. Anhand eines narrativen Reviews wurden 20 qualitative Studien ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen einer spontan-anlassbezogenen und formell-strukturierten Kommunikation unterschieden werden kann. Während eine Verbindung beider Kommunikationsformen als förderlich für die interprofessionelle Kommunikation angesehen wurde, wirken sich Zeitdruck und unkoordinierte Abläufe negativ aus. Für eine verbesserte interprofessionelle Zusammenarbeit in der Primärversorgung sollte auf die Ausgestaltung spontan-anlassbezogener und formell-strukturierter Kommunikation sowie ihre Verbindung Wert gelegt werden.
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