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Eine Krise: Die Kunst besteht darin zu lesen.

Autor*innen: Herzog, A.   |   Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 8   |   Heft: 2   |   Seiten: 118 bis 122   |   Erscheinung: 25.10.2022   |   DOI: 10.3936/docid238047


Abstract

Wenn sterbende Menschen aus ihrem Leben berichten, wählen sie folgende Worte: „Ich bin dankbar, wenn Leute wirklich Anteil nehmen und mir ihre Welt auch bringen, damit meine Welt nicht zu klein wird. Sonst bin ich allein mit der Krankheit. Darum bemühe ich mich. Das ist die Strategie, die ich zurzeit verfolge (P3, 323-328).“ (Chaploz-Süssenbach et al. 2016: 175). Im Vordergrund steht hier nicht die Erkrankung, sondern die Einladung des Sterbenden zu einem Dialog mit den Nahestehenden in der unmittelbaren als auch in den Weiten der Welt. Denn die Begleitung in dieser Lebensphase ist „mehr als eine optimierte Versorgung“ (DGP et al. 2020: 21)


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