Autor*innen: Stephan, J.; Fischbock, N.; Guenther, F.; Gani, S.; Dierks, M. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 25 | Heft: 3 | Seiten: 121 bis 124 | Erscheinung: 20.06.2023 | DOI: 10.3936/docid300141
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Abstract
Einleitung In den letzten sieben Jahren - so die Ergebnisse repräsentativer Bevölkerungsbefragungen (Schaeffer, Vogt, Berens & Hurrelmann, 2016; Schaeffer et al. , 2021) - ist eine Verschlechterung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland zu verzeichnen. Nach Sørensen et al. (2012) umfasst die individuelle Gesundheitskompetenz von Personen die Fähigkeit, das Wissen und die Motivation, relevante Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden. Etwa 60 % der befragten Personen (n=2151) der von der Universität Bielefeld im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführten Folgestudie HLS-GER 2 aus dem Jahr 2019/2020 berichteten über Probleme beim Finden, Verstehen und Bewerten von Gesundheitsinformationen sowie deren Umsetzung. Entsprechend wird die Gesundheitskompetenz bei rund 60 % der Teilnehmenden als problematisch bis inadäquat eingestuft (Hurrelmann, Klinger & Schaeffer, 2020; Schaeffer et al. , 2021).
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