Autor*innen: Görres, S. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 19 | Heft: 2 | Seiten: 33 bis 35 | Erscheinung: 01.02.1994 | DOI: 10.3936/docid31446
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Abstract
Im Berufsalltag besteht Pflege oft nur aus einer Summe von standardisierten Einzeltätigkeiten, die nicht am Patienten, sondern an der Medizin bzw. an den organisatorischen Abläufen im Krankenhaus orientiert sind. Das Pflegepersonal kann sich und seine Vorstellungen oftmals nur unter ständigem Widerstand gegenüber Zeitund Kostenökonomie, Abgrenzung, Funktionalität und unter großem persönlichem Aufwand einbringen. Frustration, Ritualisierung, Burnout und gesellschaftlich gesehen der Pflegenotstand sind die Folge. Nicht nur die Qualität der Arbeit und die Versorgung des Patietnen, sondern auch die eigene Gesundheit leidet. Hinter physischen und psychischen Beeinträchtigungen beim Pflegepersonal steht also ganz wesentlich ein struktureller Mangel der Organisation der Krankenhausarbeit.
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