Autor*innen: Link, F.; Unsin, K.; Faltner, E.; Lüftl, K. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 26 | Heft: 6 | Seiten: 277 bis 287 | Erscheinung: 10.12.2024 | DOI: 10.3936/bjv66s63
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Abstract
Die Caregiver Identity Theory geht davon aus, dass den Belastungen pflegender Angehöriger (pA) Rollenkonflikte und Identitätsverluste zugrunde liegen. Um pA präventiv zu beraten, benötigen Pflegende Einblick in deren Verhaltensweisen. Deshalb wurden mittels episodischer Interviews (n = 36) rollenspezifische Verhaltensweisen von pA aus ihrer Perspektive erhoben und daraufhin diskutiert, welche der Prävention von Rollenkonflikten und Identitätsverlusten dienen können. Die Ergebnisse zeigen, dass Verhaltensweisen der Identitätsdarstellung, Empathie, Rollendistanz, Revision der familiären Rolle, Gefühlsarbeit und biografischen Arbeit hierfür geeignet sind. PA sollten zunächst jedoch dabei begleitet werden, ihre Rolleninterpretation zu ändern.
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