Autor*innen: Dr. Kolling, H. | Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe | Jahrgang: 10 | Heft: 2 | Seiten: 85 bis 92 | Erscheinung: 08.01.2025 | DOI: 10.3936/docid323741
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Die Geschichte der neuzeitlichen Anstaltspsychiatrie begann in der Schweiz im Jahre 1854, als in Liestal (früher: Lihstal) – einer politischen Gemeinde und dem Hauptort des Bezirks Liestal sowie des Kantons Basel-Landschaft, ungefähr 15 km südöstlich von Basel gelegen – nach dem Vorbild der 1842 durch den Psychiater Christian Friedrich Wilhelm Roller (1802-1878) erbauten Heilund Pflegeanstalt Illenau in Süddeutschland, neben dem Siechenhaus ein neues Kantonsspital mit einer eigenen „Irrenabteilung“ gebaut wurde. Als „Landasyl“ in ländlicher Abgeschiedenheit errichtet, sollte es die Kranken von ihrer gewohnten Umgebung trennen und dauerhaft absondern. Neben unqualifizierten „Wärtern“ wurden in der Pflege hier seit 1855 auch Schwestern der 1852 gegründeten evangelischen Diakonissenanstalt Riehen eingesetzt.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.