Autor*innen: Kühnpast-Barthel, M. ; Tibubos , A. N. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 27 | Heft: 2 | Seiten: 112 bis 120 | Erscheinung: 14.05.2025 | DOI: 10.3936/3ef0x121
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Abstract
Hintergrund: Die Angehörigenvisite (AV) im neurologischen Setting birgt bisher unbeachtetes Potenzial. Ziel dieses Scoping Reviews ist es, den Forschungsstand in Deutschland darzustellen und Handlungsempfehlungen auf Basis von Interviewstudien abzuleiten. Methoden: Datenbanken wurden nach Konzepten der Angehörigenbetreuung bei neurologischen Erkrankungen durchsucht. Zudem wurden ein Fokusgruppeninterview mit Pflegekräften sowie Einzelinterviews mit Mitarbeitenden verschiedener Fachgruppen einer neurologischen Station geführt. Ergebnisse: Aktuell existieren 20 Angebote für diese Zielgruppe. Die Fokusgruppe befürwortete die Einführung einer AV, wobei die Zuständigkeit der Berufsgruppen unterschiedlich bewertet wurde. Die Einzelinterviews zeigten positive Dominoeffekte der AV auf interprofessionelle Zusammenarbeit und Patientenversorgung. Schlussfolgerung: Die Vergleichbarkeit der Angebote ist begrenzt. In der individuellen Fallbetrachtung zeigen sich klare Vorteile der Mitbetreuung. Eine gezielte Aufklärung kann zu verbesserter Betreuung und Entlassmanagement führen
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