Autor*innen: Morgenstern, U. ; Kuhn, C. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 27 | Heft: 2 | Seiten: 70 bis 78 | Erscheinung: 14.05.2025 | DOI: 10.3936/cknpck69
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Abstract
Der Klimawandel und die Zunahme von Hitzewellen stellen eine wachsende Herausforderung in Deutschland dar, insbesondere für gefährdete Gruppen wie Kinder, multimorbide und ältere Menschen. Angesichts dieser Bedrohung spielen die Pflegefachkräfte eine entscheidende Rolle bei der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Es besteht jedoch die Frage, ob Pflegefachkräfte und Auszubildende der Pflege ausreichend über Auswirkungen von Klimawandel und Hitzewellen auf die Gesundheit informiert sind, um angemessen zu handeln und präventive und pflegerische Maßnahmen zu ergreifen. Mittels einer Dokumentenanalyse wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der generalistischen Pflegausbildung im Hinblick auf die Verortung des Themas Pflege im Kontext Klimawandel untersucht und anschließend mit Hilfe eines Fragebogens N = 150 Pflegefachkräfte und Auszubildende der Pflege befragt, wie sie sich auf die Pflege von Menschen während der Hitzewellen vorbereitet fühlen. Im Ergebnis zeigte sich ein großes Defizit im Wissenstand bei den Auszubildenden, welches noch stärker ausgeprägt war als bei den Pflegefachkräften. Lösungsansätze werden auf der Mikro-Mesound Makroebene diskutiert.
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