Autor*innen: Graber-Dünow, M. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 20 | Heft: 2 | Seiten: 34 bis 36 | Erscheinung: 01.02.1995 | DOI: 10.3936/docid33730
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Abstract
Während spektakuläre, von den Medien dankbar aufgegriffene Einzelfälle, wie die Patientenmorde im Krankenhaus Wien-Lainzoder in Wuppertal breites öffentliches Interesse finden, bleibt die alltägliche Gewalt im Pflegebereich meist im Verborgenen. Der Psychologe Wolfgang Schmidbauer verweist in diesem Zusammenhang darauf, daß die öffentliche Bereitschaft, den Einzelfall moralisierend auszuschmücken, einzig dazu diene, die bedrohlichen strukturellen Mängel zu verdrängen. Der Autor zeigt die Mißstände in Pflegeheimen auf, die sowohl personale als auch strukturelle Gewalt entstehen lassen.
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