Autor*innen: Kintscher, S. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 50 | Heft: 2 | Seiten: 44 bis 47 | Erscheinung: 28.05.2025 | DOI: 10.3936/ALDM29
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Abstract
Die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung in Deutschland hängt zunehmend von der Einnahme einer bildungspolitischen und interprofessionellen Perspektive ab: Zur Gewinnung und Bindung sowohl inals auch ausländischer Fachkräfte braucht es gezielte, qualitativ hochwertige Bildungsangebote. Die systemischen Ursachen des Fachkräftemangels lassen sich mittels Migration nicht allein lösen, sofern nicht parallel dazu auch eine Stärkung interprofessioneller Zusammenarbeit stattfindet. Ergänzend unterstreichen ethische Aspekte („Brain Drain“) die zunehmende Notwendigkeit, bereits vorhandenes personelles Potenzial stärker zu aktivieren, Arbeitsbedingungen zu verbessern und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Im Spannungsfeld von Migration und Fachkräftemangel kann interprofessionelle Gesundheitsversorgung ein Teil der Lösung zur Bewältigung aktueller Herausforderungen im Gesundheitssystem sein
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