Autor*innen: Jürgens, A. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 21 | Heft: 9 | Seiten: 34 bis 37 | Erscheinung: 01.09.1996 | DOI: 10.3936/docid38984
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Abstract
Zur Erinnerung: nach quälend langen Debatten innerhalb der Koalition, einem sich zäh hinziehenden Gesetzgebungsverfahren und einer öffentlichen Diskussion allein über Kosten, Feiertage, Karenztage, Beitragshöhe und Belastungen der Wirtschaft wurde kurz vor Ende der letzten Legislaturperiode das 11. Buch Sozialgesetzbuch verabschiedet. Die hierhin geregelte soziale Pflegeversicherung wurde von interessierter Seite gefeiert als sozialpolitische Großtat, durch die die letzte Lücke im sozialen Netz geschlossen werden und den Pflegebedürftigen ein Schicksal als Taschengeldempfänger und Sozialhilfebezieher erspart bleiben sollte. Die Erwartungen an die Pflegeversicherung waren groß, zumal ihr eine etwa zwanzig Jahre dauernde Diskussion über eine bessere Absicherung des Lebensrisikos Pflegebedürftigkeit vorangegangen war.
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