Autor*innen: Teising, M. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 23 | Heft: 5 | Seiten: 36 bis 38 | Erscheinung: 01.05.1998 | DOI: 10.3936/docid45830
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Abstract
Viele Menschen wollen alt, aber nicht pflegebedürftig werden, nicht auf dauerhafte Pflegebeziehungen angewiesen sein. In Befragungen schätzten die meisten Probanden Pflegebedürftigkeit als unerträgliche Situation ein. Pflegebeziehungen werden gefürchtet. Wir verletzen jemanden, den wir als Pflegefall bezeichnen. Auch professionell Pflegende möchten niocht als Pflegefall diffamiert werden, obwohl sie in diesem Beruf mit den besten Absichten tätig sind.SLN Die Angst vor Pflegebedürftigkeit erklärt sich zumindest teilweise, wenn wir einen Blick auf entwicklungspsychologische Vorgänge werfen. Psychische Strukturen, das Denken und Fühlen entstehen in Pflegebeziehungen zwischen Säuglingen und ihren Pflegepersonen. Elemente dieser frühesten Beziehung sind suf professionelle Pflegebeziehungen übertragbar, ohne daß sich die Pfleegbeziehungen reduzieren ließe.SLN
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