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Kompetenzen für Curricula im Bereich seltener Erkrankungen

Autor*innen: Friedrich, A.   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse   |   Jahrgang: 50   |   Heft: 4   |   Seiten: 58 bis 59   |   Erscheinung: 08.12.2025   |   DOI: 10.3936/dmm_artid47763360


Abstract

Seltene Erkrankungen, definiert in der Europäischen Union als Krankheiten mit einer Prävalenz von höchstens 1: 2000, betreffen in ihrer Gesamtheit Millionen von Menschen, auch wenn jede einzelne Erkrankung nur wenige Patient*innen betrifft (Tumienė et al. , 2022). Trotz dieser quantitativen Bedeutung sind seltene Erkrankungen in medizinischen Curricula bisang unterrepräsentiert. Dies trägt zu diagnostischen Verzögerungen, Therapiebarrieren und einer insgesamt fragmentierten Versorgung bei (Helderman et al. , 2024). Angesichts dieser Herausforderungen ist es notwendig, spezifische Kompetenzen im Bereich seltener Erkrankungen curricular zu verankern, um die Qualität der Versorgung langfristig zu verbessern.


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