Autor*innen: Gebauer, T. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 30 | Heft: 3 | Seiten: 38 bis 41 | Erscheinung: 01.03.2005 | DOI: 10.3936/docid84448
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Abstract
Nach der Flutkatastrophe in Südasien gab es allein aus Deutschland Spenden in Höhe von 450 Millionen Euro so viel wie bei keiner Katastrophe zuvor. Allerdings ist die Bereitschaft zur Hilfe bislang eher moralisch begründet und noch nicht Ausdruck einer politischen Solidarität. Die Welt leidet aber nicht an zu wenig Hilfe, sondern an Verhältnissen, die Hilfe in einem immer größer werdenden Maße notwendig machen. Wenn dies nicht berücksichtigt wird, droht ein Draufloshelfen, das sich gar nicht mehr darum schert, was die Menschen vor Ort brauchen.
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