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Ein Siegeszug sieht anders ausDie elektronische Gesundheitskarte kommt: als Schatten ihrer selbst

Autor*innen: Rühmkorf, D.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 34   |   Heft: 7   |   Seiten: 24 bis 25   |   Erscheinung: 01.07.2009   |   DOI: 10.3936/docid111138


Abstract

Dem Gesetz nach wären die deutschen Krankenversicherten bereits seit vier Jahren unterwegs auf der digitalen Autobahn. Denn schon 2005 sollte die elektronische Gesundheitskarte (eGK) an den Start gehen. Viel wurde damals versprochen: keine Arzneimittelzwischenfälle dank des elektronischen Rezepts, Notfalldaten zur schnellen Hilfe, eine elektronische Patientenakte, auf der sich egal ob in Praxis, Apotheke oder Krankenhaus die Krankengeschichte wiederfinden lässt. Doch die neue Karte und ihre vielfältigen Funktionen lassen auf sich warten. Die Gründe: technische Schwierigkeiten und der Widerstand von Ärzteund Patientenorganisationen. Dass dieses ehrgeizige Projekt noch nicht zu den Akten gelegt worden ist, liegt allein an der Bundesregierung. Sie hält unbeirrt daran fest.


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