Autor*innen: Keller, S. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 10 | Heft: 1 | Seiten: 21 bis 23 | Erscheinung: 01.10.1985 | DOI: 10.3936/docid13193
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Abstract
Der Frankfurter Euthanasieprozeß hat im September, zu einem Zeitpunkt, an dem er nach den ursprünglichen Plänen des Gerichts schon beendet sein sollte, einen Höhepunkt erreicht. Nachdem die Verteidigung monatelang eher passiv den Zeugenvernehmungen und Verlesungen von Aussageprotokollen gefolgt war, ist sie nun mit Befangenheitsanträgen gegenüber einem psychiatrischen Gutachter sowie der Vorsitzenden Richterin in die Offensive gegangen. Zudem besteht die Möglichkeit, daß der Prozeß platzt; Mitte September meldete sich der Angeklagte Dr. Bunke krank. Auch eine Ablehnung der Richterin würde den Prozeß zum Scheitern bringen.
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