Autor*innen: Dr. Bettina Schmidt | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2002 | DOI: 10.3936/docid200859
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Abstract
Die Gesundheitsversorgung der vergangenen Dekaden war maßgeblich auf die medizinische Behandlung im Krankenhaus ausgerichtet. Der anhaltende Kostendruck im Gesundheitswesen, ebenso der Mangel an Flexibilität, auf die sich ändernden Gesundheitsbedürfnisse adäquat zu reagieren, hat den Gesetzgeber zum Handeln veranlasst, mit weitreichenden Konsequenzen für die Medizin und Pflege sowie die Träger von Gesundheitseinrichtungen. Um den vielfältigen Anforderungen im Gesundheitssektor gerecht zu werden, etablierten sich in den vergangenen Jahren eine Fülle von Institutionen und Einrichtungen, mit dem Ziel, ergänzend zur stationären Versorgung eine ambulante Behandlung und häusliche Pflege sicherzustellen. Eine übergreifende Vernetzung zur integrierten Versorgung, bei der sich Krankenhäuser, ambulante Dienste und niedergelassene Ärzte zusammenfinden und sinnvoll ergänzen, ist bisher nur vereinzelt realisiert worden.
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