Autor*innen: Henning Cramer, Monika Habermann | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2011 | DOI: 10.3936/1068
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Abstract
Internationale und nationale Studien der letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass die stationäre Versorgung im Gesundheitsund Pflegewesen von vermeidbaren Fehlerquoten und Sicherheitsrisiken bestimmt ist. Die Erhöhung der Sicherheit in diesen Versorgungseinrichtungen hat daher derzeit eine herausragende Bedeutung in der Qualitätssicherung. Wesentliche Grundlage der Optimierung ist die Entwicklung einer angemessenen Sicherheitskultur. Es gibt daher Bemühungen, mit Assessmentinstrumenten die Wahrnehmung der Sicherheitskultur durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Organisationen des Gesundheitsund Pflegewesens zu ermitteln, Optimierungsbereiche zu bestimmen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Allerdings sind Pflegeheime und ihr spezifisches Setting in diese Bemühungen bislang noch wenig integriert. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag (1) international publizierte Assessmentinstrumente zur Sicherheitskultur von Gesundheitsund Pflegeeinrichtungen vorgestellt, (2) Kriterien zu ihrer Beurteilung erarbeitet und (3) die Kriterien werden genutzt, um die Tauglichkeit und Stärken und Schwächen der Assessmentinstrumente für das Handlungsfeld Pflegeheime in Deutschland zu bewerten.
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