Autor*innen: Michael Isfort, Ursula Laag, Frank Weidner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2011 | DOI: 10.3936/1073
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Abstract
Im folgenden Artikel werden die Ergebnisse einer pre-post-Untersuchung aus einem Projekt zur Optimierung der Unterstützung für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen vorgestellt. Das Projekt dauerte insgesamt drei Jahre und wurde vom GKV-Spitzenverband gefördert. Projektträger war die PariSozial in Minden, die wissenschaftliche Begleitung wurde durch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) übernommen. Die Stichprobe beider Messzeitpunkte umfasste 190 Familien, bei denen im Vorfeld und nach einer 18-monatigen Interventionsdauer mittels eines mehrdimensionalen Assessments Daten zur Belastung erhoben wurden. Das Hauptziel des Projektes war, zu einer spürbaren und nachhaltigen Entlastung der pflegenden Angehörigen zu kommen und dabei die häusliche Lebensund Pflegesituation zu stabilisieren. Die Stärkung der Angehörigenpflege sollte durch eine Verbesserung der Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegeversicherung durch die Leistungsberechtigten sowie durch eine optimierte Kombination verschiedener Leistungen erreicht werden. Auf der Basis der zwei standardisierten Messungen konnte nachgewiesen werden, dass sich durch den multikonzeptionellen, proaktiv-zugehend ausgerichteten Interventionsansatz zentrale Belastungen pflegender Angehörige signifikant reduzieren ließen.
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