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Bewerberauswahl für die Pflege – Ergebnisse einer Befragung an österreichischen Gesundheitsund Krankenpflegeschulen

Autor*innen: Petra Eibel, Bernd Reuschenbach   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 14   |   Heft: 3   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.03.2011   |   DOI: 10.3936/1075


Abstract

Trotz eines steigenden Bedarfs an beruflich Pflegenden sinkt international der Bewerberzustrom in die Pflege. Dem Auswahlverfahren kommt daher eine besondere Rolle zu, denn auch Auswahlverfahren sind Methoden der Anwerbung für ein Berufsfeld. Außerdem sind sie indikativ für die Qualifikationsanforderungen eines Berufsfeldes. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer österreichweiten Erhebung zur Gestaltung der Auswahlverfahren für die Pflegegrundausbildung an 36 Gesundheitsund Krankenpflegeschulen, zwei Universitäten und einer Fachhochschule in Österreich dar. In den teilnehmenden 39 Institutionen haben sich 5. 059 Personen für eine Pflegegrundausbildung beworben. Die Selektionsquote liegt bei 40, 8%. Zu den am häufigsten verwendeten Auswahlinstrumenten zählen standardisierte Tests (87, 2%), Bewerbungsgespräche (79, 5%) und Assessment-Center (AC) (47, 4%). Die Auswahl erfolgt bevorzugt durch die Schulleiter sowie die Lehrenden an diesen Ausbildungseinrichtungen. Der Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt, dass das Auswahlgespräch zunehmend durch moderne Auswahlmethoden ergänzt wird. Noch immer wird der Erfolg der Bewerberauswahl aber unzureichend evaluiert, insbesondere im Hinblick auf die Sichtweise der Bewerber. Trotz eines steigenden Bedarfs an beruflich Pflegenden sinkt international der Bewerberzustrom in die Pflege. Dem Auswahlverfahren kommt daher eine besondere Rolle zu, denn auch Auswahlverfahren sind Methoden der Anwerbung für ein Berufsfeld. Außerdem sind sie indikativ für die Qualifikationsanforderungen eines Berufsfeldes. Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer österreichweiten Erhebung zur Gestaltung der Auswahlverfahren für die Pflegegrundausbildung an 36 Gesundheitsund Krankenpflegeschulen, zwei Universitäten und einer Fachhochschule in Österreich dar. In den teilnehmenden 39 Institutionen haben sich 5. 059 Personen für eine Pflegegrundausbildung beworben. Die Selektionsquote liegt bei 40, 8%. Zu den am häufigsten verwendeten Auswahlinstrumenten zählen standardisierte Tests (87, 2%), Bewerbungsgespräche (79, 5%) und Assessment-Center (AC) (47, 4%). Die Auswahl erfolgt bevorzugt durch die Schulleiter sowie die Lehrenden an diesen Ausbildungseinrichtungen. Der Vergleich mit früheren Erhebungen zeigt, dass das Auswahlgespräch zunehmend durch moderne Auswahlmethoden ergänzt wird. Noch immer wird der Erfolg der Bewerberauswahl aber unzureichend evaluiert, insbesondere im Hinblick auf die Sichtweise der Bewerber.


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