Autor*innen: Maria Girbig, Alexander Bauer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.12.2011 | DOI: 10.3936/1121
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Abstract
Der demografische Wandel ist auch innerhalb der Pflegeberufe in Form einer zunehmenden Verknappung der potentiellen Erwerbspersonen und Alterung der Belegschaften erkennbar. Um die Arbeitsfähigkeit der Pflegenden bis zum Eintritt in die Altersrente zu erhalten, ist ein kompetenzgerechter Einsatz dieser von großer Bedeutung. Allerdings fehlen bislang valide deutschsprachige Erhebungsinstrumente zur Kompetenzerfassung in der stationären Krankenpflege. Die Übersetzung der Nurse Competence Scale (Meretoja, Isoaho und Leino-Kilpi, 2004) erfolgte in Anlehnung an die Vorgaben der „International Society for Pharmacoeconomics and Outcome Research” (ISPOR). Im Anschluss wurde die Übersetzung im Zuge eines kognitiven Debriefings abschließend modifiziert. Eine Pretestung wurde an 7 Pflegenden der stationären Pflege durchgeführt, wobei unterschiedliche Funktionsund Arbeitsbereiche einbezogen wurden. Die Deutsche Version der NCS (G-NCS) ermöglicht die standardisierte umfassende Abbildung der berufsbezogenen Kompetenzen von Pflegenden der stationären Krankenpflege in Form einer Selbstbeurteilung. Weiterhin erfolgt ein Abgleich zwischen den entsprechenden Kompetenzen und deren Einsatz innerhalb der aktuellen Arbeitstätigkeit, zur Überprüfung des kompetenzgerechten Einsatzes der Befragten. Durch die Entwicklung der G-NCS konnten erste Erkenntnisse bezüglich der standardisierten Kompetenzerfassung im Gebiet der stationären Krankenpflege gewonnen werden. Die Überprüfung der Gütekriterien dieses Fragebogens ist in folgenden Arbeiten geplant.
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