Autor*innen: Michael Bossle, Irene Leitner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2012 | DOI: 10.3936/1132
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Abstract
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit einem Bildungsangebot für Pflegeund Sozialberufe, das exklusiv für den Lernund Gedenkort Schloss Hartheim in der Nähe von Linz entwickelt wurde. Schloss Hartheim war eine von sechs NS-Euthanasieanstalten des Deutschen Reiches. Das entwickelte Lernprogramm stellt im internationalen Sinne besonders für akademische und nicht-akademische Bildungseinrichtungen der Pflege in Deutschland und Österreich eine Möglichkeit dar, einen Besuch von Schloss Hartheim pflegespezifisch nachzubearbeiten, zu reflektieren und zu vertiefen. Das Lernprogramm BerufsbildMenschenbild zielt dabei besonders auf die Ausbildung beruflicher Haltung und ethisch-moralischer Kompetenz ab. Vor dem Hintergrund spezifisch-zeitgeschichtlicher Geschehnisse des Nationalsozialismus lassen sich auch gegenwartsbezogene Dilemmata der beruflichen Praxis, die in engem Zusammenhang mit der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitssystems stehen, verdeutlichen. Der Beitrag zeigt überdies die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Geschichtswissenschaft/Gedenkstättenpädagogik und Pflegewissenschaft/Pflegepädagogik.
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