Autor*innen: Anja Harder, Susi Saxerrn | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 16 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2013 | DOI: 10.3936/1213
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Viele Patienten und Patientinnen, die an einer neurologischen oder neurochirurgischen Erkrankung leiden, sind auch häufig von Miktionsstörungen betroffen. Deshalb ist es wichtig, dass das Pflegepersonal die Betroffenen kompetent und professionell in ihrer Situation betreuen und begleiten kann. Dazu benötigen die Pflegepersonen ein fundiertes Wissen über die Urininkontinenz und deren Behandlungsmethoden. Um den Wissensstand der Pflegenden und die Praxis bei urininkontinenten Patienten zu ermitteln, wurden 115 Fragebogen verteilt. 93 Fragebogen wurden ausgefüllt zurückgegeben. Die Resultate des Wissensstandes sind bei beiden Berufsgruppen knapp genügend. Es zeigt sich, dass Grundkenntnisse über das Thema Urininkontinenz vorhanden sind, aber das spezifische, vertiefte Wissen fehlt. Auch die Ergebnisse im Praxisteil weisen erhebliche Mängel auf, vor allem im Bereich „Trinkgewohnheiten und Ausscheidungen“. Deshalb sollte der Wissensstand und die praktische Umsetzung zum Thema Urininkontinenz beim Pflegepersonal verbessert werden. Die Empfehlung für die Praxis ist Schulungen und Weiterbildungen über Urininkontinenz anzubieten. Außerdem sollte ein Experte oder Expertin zugezogen werden, die die Pflegenden im Theorie-Praxis-Transfer unterstützt.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.