Autor*innen: Hansruedi Kaiser | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 16 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2013 | DOI: 10.3936/1227
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Abstract
Metakognition bedeutet wörtlich zuerst einmal nichts anderes, als dass eine Kognition meta zu einer anderen Kognition steht, dass ein Teil des Denkens einer Person sich Gedanken über einen anderen Teil des Denkens macht. Solche reflexiven Beziehungen im Denken lassen sich im Rahmen beruflicher Bildung an verschiedenen Stellen nutzen. Besonders interessant sind die beiden folgenden Momente: Sich Einarbeiten in die aktuelle Praxis und Übergang zu einer veränderten Praxis. Im ersten Fall stellt sich die Frage des Verhältnisses von Theorie und Praxis. Hier kann theoriegeleitetes Denken als Metakognition gegenüber dem erfahrungsbasierten Wissen helfen, die Erfahrungen einzuordnen, zu beleuchten und zu bewerten. Im zweiten Fall, beim Übergang zu einer neuen Praxis, kommt dazu, dass Erfahrungen, die man beim Erlernen der ersten Praxis gemacht hat, nützlich sein können, um sich schneller in der neuen Praxis einzuleben. Hier sind metakognitive Reflexionen der eigenen Lernvorgänge hilfreich. Will man beide Fälle im Rahmen einer Ausbildung bewusst unterstützen, ergeben sich daraus verschiedenste Konsequenzen für Ausbildungsgestaltung und Didaktik.
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